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Der Begriff „Legende“ wird oft leichtfertig benutzt. Hier ist er aber einmal angebracht: Das Bananaboot in Aschaffenburg ist nicht nur das Kaufhaus für Alternativkultur, es ist selbst ein Stück dieser Kultur, ein Platz, um sich zu treffen, zu reden, Veranstaltungen durchzuführen, ein Raum für all jene Menschen, die etwas anders, etwas interessanter sind als der Mainstream. Das Bananaboot ist eben eine Legende! Die Mitglieder unserer Redaktion werden selbst öfter im und beim Bananaboot gesehen, was tief blicken lässt … Gründe genug also, mit Marcus ein Gespräch im Rahmen unseres Podcasts zu führen, denn sein Bananaboot ist lebendiger Teil der Sozialgeschichte…
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Die Ideen der Aufständischen von 1525 sind noch nicht umgesetzt. Auch wenn Demokrat:innen unterschiedlichster Couleur dieser Tage wieder meinen, die Bundesrepublik sei schon die Verwirklichung der Träume von 1525; auch wenn die DDR sich einst verstand als die konsequente Folgerung aus der „frühbürgerlichen Revolution“ (so die Geschichtswissenschaft der DDR zum Bauernkrieg), – wir sehen in den Träumen der Menschen vor 500 Jahren mehr als Parteidemokratie und Realsozialismus. Das waren damals im Ansatz bereits radikaldemokratische Ideen und das Pochen auf Gemeineigentum. Die immense Ungleichheit unserer heutigen Gesellschaft, der Raubbau an Natur und Mensch, – für all das hätten die Menschen aus…
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Die Bundestagswahl im Februar 2025 hat es wieder gezeigt: In der Provinz können sich nicht nur die Konservativen, sondern auch die Ultrarechten besonders gut breit machen. In den Metropolen haben sie dagegen größere Schwierigkeiten. Auch gehen die Rechten gerne aufs Land, um dort ungestört von großstädtischen Antifa-Szenen, ihre Demonstrationen durchzuziehen. Für sie scheint dies das Warmlaufen zu sein, bevor sie wieder in den Metropolen aufschlagen. Dies ist Grund genug, die bereits in den Siebzigern und dann nochmal in den Neunzigern feststellbare Provinzdiskussion zu dokumentieren. Gleichzeitig ergeht die Aufforderung, diese Debatten von einst auf die heutige Zeit zu übertragen. So beginnen…
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Für die März-Folge unseres Podcasts Keine Atempause wurden zwei Beiträge aus den Neunzigern eingelesen, die damals in analyse & kritik (Hamburg) erschienen und Ereignisse in Aschaffenburg zum Inhalt haben. Denn damals versuchte die NPD (heute Die Heimat) mit ihrer Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (heute Junge Nationalisten) im „bayerischen Nizza“ einen jährlichen „Gedenkmarsch“ durchzuführen. Es war vor allem breitester antifaschistischer Gegenwind, der den Nazis die Lust nahm. Sie gaben auf. Der Podcast findet sich HIER: Wer die Texte lieber lesen möchte, bitte sehr:
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Die Redaktion fundstuecke.info ist bereits dabei, die Geschehnisse vom 22. Januar in Aschaffenburg und die Folgen zu dokumentieren, auch wenn uns in den ersten Tagen erst einmal die Worte fehlten. Inzwischen liegen uns Dokumente und Stellungnahmen vor; wir denken, dass wir in wenigen Monaten eine Übersicht jener Ereignisse vorlegen können, die sehr stark auf die soziale, politische und emotionale Situation (nicht nur) in unserer Region einwirkten und noch einwirken. So ging uns auch ein Brief zu, den wir nachstehend gerne vorab als Zeitdokument veröffentlichen. Auch wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer, – soweit dies überhaupt möglich ist bei einem…