FUNDSTUECKE.INFO

Virtuelles Archiv zur Sozialgeschichte in der Region Aschaffenburg/Miltenberg

  • Für die März-Folge unseres Podcasts Keine Atempause wurden zwei Beiträge aus den Neunzigern eingelesen, die damals in analyse & kritik (Hamburg) erschienen und Ereignisse in Aschaffenburg zum Inhalt haben. Denn damals versuchte die NPD (heute Die Heimat) mit ihrer Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (heute Junge Nationalisten) im „bayerischen Nizza“ einen jährlichen „Gedenkmarsch“ durchzuführen. Es war vor allem breitester antifaschistischer Gegenwind, der den Nazis die Lust nahm. Sie gaben auf.  Der Podcast findet sich HIER: Wer die Texte lieber lesen möchte, bitte sehr:

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  • Die Redaktion fundstuecke.info ist bereits dabei, die Geschehnisse vom 22. Januar in Aschaffenburg und die Folgen zu dokumentieren, auch wenn uns in den ersten Tagen erst einmal die Worte fehlten. Inzwischen liegen uns Dokumente und Stellungnahmen vor; wir denken, dass wir in wenigen Monaten eine Übersicht jener Ereignisse vorlegen können, die sehr stark auf die soziale, politische und emotionale Situation (nicht nur) in unserer Region einwirkten und noch einwirken. So ging uns auch ein Brief zu, den wir nachstehend gerne vorab als Zeitdokument veröffentlichen. Auch wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer, – soweit dies überhaupt möglich ist bei einem…

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  • Die Februar-(Doppel)Folge des Podcasts „Keine Atempause“ beschäftigt sich noch einmal mit der Jugendinitiative Miltenberg (JUI). Conni, Förb, Hannes und Yannick erzählen über das Ende des teils selbstverwalteten Jugendtreffs und die Aktivitäten danach, Katja stellt dazu noch einige Fragen. Der Sinn und Unsinn von Jugendräumen, destruktive Energie, weibliche Perspektiven auf Machtstrukturen, das Verheizen von Aktiven, Politikverdrossenheit und vieles mehr werden dabei angesprochen. Außerdem dokumentieren wir hier dazu passend u. a. das in Folge 5 angesprochene Statement des letzten JUI-Leiterteams aus dem Jahre 2008: Die erwähnten Flyer finden sich hier:

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  • Ein besonderes Dokument, das wir nun veröffentlichen können, ist eine kommunistische Betriebszeitung aus den Siebzigern. Der „Rote Faden“ erschien damals in der Enka Glanzstoff in Obernburg. Gleichzeitig berichtet ein Interview vom damaligen Zeitgeist bei relativ vielen meist jüngeren Menschen, die sich der marxistisch-leninistischen Bewegung zugehörig fühlten. Diese Bewegung – selbst schon eine Kopie der KPD der Zwischenkriegszeit – wird heute erneut kopiert von sogenannten „roten Gruppen“, die unter verschiedenen Namen die Fehler von damals zu wiederholen trachten. Unsere Veröffentlichungen werden sie davon (leider) nicht abhalten können. Als weiterführenden Beitrag zu diesem Thema bietet es sich an, die Übersicht „Zu den…

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  • Am 8. Mai 2025 jährt sich die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und damit des NS-Regimes zum achtzigsten mal. Als dieser Gedenktag sich zum fünfzigsten mal jährte, im Jahr 1995, führten Mitglieder der Initiative für Demokratie und Frieden ein Interview mit zwei Menschen, die das Kriegsende in Miltenberg erlebt hatten. Dieses Dokument haben wir nun erneut veröffentlicht: Damit wurde auch ein neues Themenfeld eröffnet: NS-Regime 1933 – 1945. Weitere Beiträge zu diesem Themenfeld werden folgen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Benennung der Täter und zum Gedenken an die Opfer von damals, auch und gerade im Hinblick auf den Jahrestag im…

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